neues TSF-W am 16.04.2016 an Feuerwehr Emtmannsberg übergeben

 

Beim diesjährigen Gerätehausfest der FF Emtmannsberg gab’s viel zum Feiern, denn schließlich konnte ein neues, wasserführendes Tragkraftspritzenfahrzeug offiziell in Empfang genommen werden.

 

 

1. Vorsitzende Christina Jäger konnte unter den zahlreichen Ehrengästen u. a. die Feuerwehrführungskräfte Kreisbrandrat Hermann Schreck, Kreisbrandmeister Kristijan Pauthner und Ehrenkreisbrandmeister Werner Schwenk begrüßen. Auch waren alle Wehren der Gemeinde und einige Nachbarwehren waren gekommen um das neue Feuerwehrauto in Augenschein zu nehmen.

 

 

Zunächst sprach Pfarrer Wolfgang Maisel ein Gebet und segnete das neue Einsatzfahrzeug mit den Worten „Gott zur Ehr‘ und dem Nächsten zur Wehr“.

 

 

 

 

Bürgermeister Kreil unterstrich in seiner Ansprache die Notwendigkeit des Austausches des in die Jahre gekommenen Einsatzfahrzeuges  gegen ein neues und dankte insbesondere dem Kommandanten Norbert Jäger und dem Feuerwehrsachbearbeiter bei VG Weidenberg Heiko Rauh für deren Engagement bei der Beschaffung.

 

 

Mario Tauber, der Verkaufsberater für Oberfranken der Firma Brunnbauer und auch Kommandant der FF Creußen, hatte wenige Tage zuvor mit einigen Feuerwehrkameraden das Fahrzeug in Ulm direkt bei der Herstellerfirma IVECO Magirus abgeholt und übergab der Gemeinde einen überdimensionalen Schlüssel, den Bürgermeister Thomas Kreil an Kommandant  Norbert Jäger weiterreichte.

 

Kreisbrandrat Hermann Schreck betonte, dass es sich bei dem Fahrzeug um eine neue Fahrzeuggeneration handelt, die erstmalig im Landkreis beschafft wurde und damit Symbolcharakter hat. Zudem lobte er die Entwicklung der FF Emtmannsberg zu einer modernen und gut ausgebildeten Wehr. Die Investition sei aber nicht eine Investition für die Feuerwehr, sondern letztendlich eine Investition für den Bürger bzw. für denjenigen der Hilfe braucht, machte er weiter deutlich.

 

Gekostet hat das Fahrzeug rund 86.000 Euro und wurde mit ca. 30.000 Euro bezuschusst. Ausrüstungsgegenstände wurden teilweise vom alten ins neue Fahrzeug übernommen. Das kompakte, modular aufgebaute, ca. 750 Liter Wasser mitführende Fahrzeug ist mit allen Hilfsmitteln für den Erstangriff, u. a. mit Atemschutz und Wärmebildkamera, ausgerüstet.

 

 

 

 

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